Radsport auf Talfahrt?
Profie-Radsport, wohin fährst Du.
Die lang anhaltenden Diskussionen, Anschuldigungen und Verfahren in den aktuellen Dopingfällen sind schon eine schwere Belastung. Nun kommen noch die Streitereien zwischen der UCI und den Veranstalter vieler Profie-Rennen der ASO (Tour de France), RCS (Giro) und Unipublic (Vuelta) hinzu.
Zur Verschärfung hat nach meiner Ansicht auch der Umgang mit den des Dopings-Vergehens beschuldigten Radsportlern geführt.
Die Veranstalter, die naturgemäß ja auch den kommerziellen Erfolg der Rennen im Auge haben, fürchtet den Verlust der Sponsoren und der Öffentlichkeit.
Es ist allerdings auch schwer nach zuvollziehen, wenn Faher die z.B kurz vor der letztjährigen Tour gesperrt wurden, nun wieder in Profieteams fahren und eine Lizenz besitzen. Das lang anhaltende Verfahren im Doping-Skandal um den spanischen Arzt Fuentes trägt zudem nicht zur Stärkung und zu einem Neubeginn im Profieradsport bei. Solange hier nicht alle Fakten den jeweiligen Landesverbänden und den ermittelden Behörden zur Verfügung stehen wird es keine Ruhe geben.
Was ist, wenn einer der nun fahrenden verdächtigen Fahrer Rennen gewinnt?
Und was, wenn er dann doch irgendwann des Dopings für schuldig befunden wird?
Welch makaberes Schauspiel und welche verworrenen Situationen dies herauf beschwören kann lässt sich am Fall Floyd Landis erahnen. Landis wurde bei der letzjährigen Tour des Dopings überführt und nach Analyse der B-Probe gesperrt. Die neusten Informationen vermuten einen Verfahrensfehler bei der Analyse der Proben.
Das könnte zu einem Freispruch für Landis führen.
Sollte dies zutreffen könnte es die Argumente der Veranstalter bekräftigen. Teams mit "problematischen Fahrern" werden nicht zu Rennen eingeladen
Auf der anderen Seite baut die UCI Druck auf, in dem sie den Pro-Tour Teams generell den Start bei Rennen der o.g. Veranstalter untersagt will.
Welch verkehrte Welt eine Tour, Giro oder Vuelta nur mit Teams aus der zweiten Reihe, ohne Pro-Tour-Teams?
Das alles kann nicht im Sinne des Sportes stehen. Schon lange gelten hier andere Spielregeln. Sperren werden per Gerichtsbeschluss aufgehoben, Labore werden Verfahrensfehler vorgeworfen. Für jeden aussenstehnden Betrachter erweckt das den Anschein, dass man mit den entsprechenden chemischen und juristischen Mitteln alles erreichen kann.
Wo führt das hin?
Die lang anhaltenden Diskussionen, Anschuldigungen und Verfahren in den aktuellen Dopingfällen sind schon eine schwere Belastung. Nun kommen noch die Streitereien zwischen der UCI und den Veranstalter vieler Profie-Rennen der ASO (Tour de France), RCS (Giro) und Unipublic (Vuelta) hinzu.
Zur Verschärfung hat nach meiner Ansicht auch der Umgang mit den des Dopings-Vergehens beschuldigten Radsportlern geführt.
Die Veranstalter, die naturgemäß ja auch den kommerziellen Erfolg der Rennen im Auge haben, fürchtet den Verlust der Sponsoren und der Öffentlichkeit.
Es ist allerdings auch schwer nach zuvollziehen, wenn Faher die z.B kurz vor der letztjährigen Tour gesperrt wurden, nun wieder in Profieteams fahren und eine Lizenz besitzen. Das lang anhaltende Verfahren im Doping-Skandal um den spanischen Arzt Fuentes trägt zudem nicht zur Stärkung und zu einem Neubeginn im Profieradsport bei. Solange hier nicht alle Fakten den jeweiligen Landesverbänden und den ermittelden Behörden zur Verfügung stehen wird es keine Ruhe geben.
Was ist, wenn einer der nun fahrenden verdächtigen Fahrer Rennen gewinnt?
Und was, wenn er dann doch irgendwann des Dopings für schuldig befunden wird?
Welch makaberes Schauspiel und welche verworrenen Situationen dies herauf beschwören kann lässt sich am Fall Floyd Landis erahnen. Landis wurde bei der letzjährigen Tour des Dopings überführt und nach Analyse der B-Probe gesperrt. Die neusten Informationen vermuten einen Verfahrensfehler bei der Analyse der Proben.
Das könnte zu einem Freispruch für Landis führen.
Sollte dies zutreffen könnte es die Argumente der Veranstalter bekräftigen. Teams mit "problematischen Fahrern" werden nicht zu Rennen eingeladen
Auf der anderen Seite baut die UCI Druck auf, in dem sie den Pro-Tour Teams generell den Start bei Rennen der o.g. Veranstalter untersagt will.
Welch verkehrte Welt eine Tour, Giro oder Vuelta nur mit Teams aus der zweiten Reihe, ohne Pro-Tour-Teams?
Das alles kann nicht im Sinne des Sportes stehen. Schon lange gelten hier andere Spielregeln. Sperren werden per Gerichtsbeschluss aufgehoben, Labore werden Verfahrensfehler vorgeworfen. Für jeden aussenstehnden Betrachter erweckt das den Anschein, dass man mit den entsprechenden chemischen und juristischen Mitteln alles erreichen kann.
Wo führt das hin?
merfeller - 23. Feb, 20:15
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