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Politik

Dienstag, 30. September 2008

Banken, Pleiten und kein Ende

Im Mai hatte ich bereits einen Beitrag mit Bezug "Bankenpleiten"verfasst.
Ich fürchte, das Thema wird uns alle noch eine Weile begleiten.

Mit welcher Naivität, oder besser gesagt, mit welcher Skrupellosigkeit diese Pleiten verursacht wurden treibt mir die Zornesröte ins Gesicht.
Anscheinend lässt die reine Geldgier alle Vorsicht schwinden.

Wer die Zecht letztendlich zahlt dürfte auch klar sein.
Keinesfalls Bank-Manager.

Vielleicht sollten die Herren doch auch mit ihrem Privatvermögen anteilsmäßig haften.
Das würde eventuell etwas mehr gesunden Menschenverstand wallten lassen, sofern vorhanden.

Übrigens auch in anderen Branchen.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Banken, Pleiten, Pannen

Es geht auch anders!
Heute in der Frankfurter Rundschau, ein kleiner Beitrag über das familiengeführte Bankhaus Metzler.
Seit nunmehr 334 Jahren existiert das Bankhaus und hat sich in seiner Finanzpolitik einer gewissen Tradition verpflicht.
Nicht das schnelle große Geld ist gefragt, nein, Langfristigkeit, kleine aber kontinuierliche Schritte.

Für viel altmodisch, überholt.
Mag sein, aber es hat sich bewährt. Für das Bankhaus und seine Kunden gerade jetzt in der herrschenden Bankenkriese.

Gemäß der heute geltenden Devise schnelles Geld, Gewinnmaximierung hat es einige der Großen eiskalt erwischt.
Nun könnte ich ja einer gewissen Schadenfreude frönen, wenn - ja wenn da nicht ein schaler Nachgeschmack bliebe.
Die vielen Millionen Euros, die so mancher (Landes) Bankenchef verschludert hat, mit denen man übrigens recht leicht den Rentner einen üppigeren Rentenanstieg finanzieren hätte können, zahlen wir wieder zurück. Der Steuerzahler zahlt die Zeche für diese Höhenflüge.

Daher kann man das Bankhaus Metzler zu seiner soliden Finanzpolitik nur beglückwünschen und hoffen, dass auch künftig die Vernunft über reine Profitgier siegt.

Montag, 29. Januar 2007

Ältere Arbeitnehmer

Die Bundesregierung, in Person von Franz Müntefering, starten nun die Initiative 50 plus.
Hört sich im ersten Moment wie ein neuer Telefontarif an.
Gemeint sind jedoch ältere Arbeitnehmer über dem 50 sten Lebensalter.

Entschuldigung, aber irgendetwas stimmt hier nicht!
Nicht erst ab heute, nein schon die ganzen letzten Jahre

Erinnern wir uns einmal, vor einigen Jahren ging das Ganze noch so ab:
Jeder hatte seine Arbeit und war froh,wenn er , die damals geltende, Altersgrenze 65 erreichte.
Vollbeschäftigung gab es auch damals noch nicht.
Viele der Arbeitnehmer/in erreichten das Rentenalter nicht.
Das war noch die sogenannte Kriegsgeneration, bzw. die Nachkriegsgeneration.
Die Belastungen dieser Zeit, dem Kriegstribut (so hart das jetzt auch klingen mag) mussten viele ihre Leben und wenn sie den Krieg überstanden hatten, ihre Gesundheit opfern.

Dann kamen die Jahre, in denen die neuen Arbeitsplatzmodelle aufkamen.
Falls ich mich recht erinnere, fing die Automobilindustrie damit an.
Die Umsätze stagnierten, man suchte nach Lösungen.
So kam es zu den Vorruhestandsregelungen.
Viel Arbeitnehmer aus dem o.g. Industriezweig wurden mit Abfindungen, über einen kurzen Weg Arbeitslosigkeit, in den Ruhestand geschickt.
Teilweise schon mit 58 Jahren.
Klar, dass andere Industriezweige da nachzogen.
So entwickelte sich eine Kultur, die immer mehr (jüngere) Rentner hervorbrachte, denen immer weniger aktive Arbeitnehmer gegenüberstanden.
Auch eine Kultur mit neuen Schlagwörtern.
Automatisation, Globalisierung, Lohnnebenkosten.
Worte, die man früher nicht kannte.
Begriffe, hinter denen man viel verstecken konnte.
An diese, für die Industrie gut funktioniernden Mechanismen -älter Arbeitnehmer schicken wir nach Haus- Junge stellen wir erst gar nicht ein, haben wir uns doch gewöhnt
Oder liege ich hier falsch.
Wo bleibt denn der Aufschrei der Massen?

Nun hat unser Regierung das Rentenalter hoch gesetzt. Nach einer Übergangszeit dürfen wir bis 67 arbeiten.
Tja Pech nur, dass ältere Arbeitnehmer immer mehr aus dem Berufsleben gedrängt werden.

Aber da kommt ja jetzt Kollege Müntefering und richtet das mit seiner Initiative!!

Super, da kann ja bald nichts mehr Schief gehen.
Wir Alten (ja ich gehöre auch zu dieser Gruppe) malochen bis 67, die Jungen bekommen dafür Hatz IV
Die Welt ist doch gerecht.
Oder, Kollege Müntefering, verbirgt sich dahinter nicht doch eine verschleierte Rentenkürzung.
Dann haben die Kollegen Gewerkschaftler recht, wenn sie nun auf die Barikade gehen.

Kommt er jetzt doch, der Aufschrei der Massen??

Montag, 30. Oktober 2006

Klimawandel

Kann mir jemand mal erklären, wieso nun plötzlich das Schlagwort "Klimawandel" in aller Munde ist?

Haben wir ein Sommerloch, oder weshalb stürzen sich Medien, Wirtschaft, Politiker und wer weiss ich noch, auf dieses Thema?

Ist das neu?
Gibt es neue Erkenntnisse?

Nein

Ist doch schon alt bekannt.
Das haben wir schon vor zwanzig Jahren gesehen. Zumindest Diejenigen, die es sehen wollten.
Gab es da nicht schon diverse Studien, ich erinnere nur einmal an den Report "Global 2000", in denen nicht das Szenario vorgesagt wurde.
Auch an Appellen in Richtung Wirtschaft, Politik, ja eigentlich an uns alle, mangelte es nicht.

Aber damals waren wir ja grüne Spinner, fortschrittshemmende Menschen, sogenannte Bedenkenträger (schönes Wort, nicht war).
Klar, im Nachhinein kann man das von sich immer behaupten - ich habe es ja gewusst!
Aber warum nun diese Aufregung, als ob das ganze Thema plötzlich und unerwartet aus dem heiteren Himmel uns auf den Tisch gefallen ist.

Sigmar Gabriel, seine Zeichens Umweltminister, will sich diese Themas annehmen.

Zitat:
Zum veröffentlichten Bericht des Chefökonomen der britischen Regierung, Sir Nicholas Stern, ("Stern Review") erklärt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Der Bericht bestätigt aus volkswirtschaftlicher Sicht: Der Klimawandel bedroht unsere wirtschaftliche Entwicklung. Wir müssen jetzt handeln - auf nationaler und internationaler Ebene.

Aha, daher weht der Wind.
Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass Klimawandel, globale Erwärmung, in seiner Folge ja auch erhebliche negative wirtschaftliche Auswirkungen hat.
Es geht nicht um uns, um unsere Nachbar in der "Dritten Welt".
Es geht nicht um gesundheitliche Folgen, Wassermangel, Dürren und Hungernöte.
Nein - der wirtschaftliche Schaden, Versicherungsrisiken, das ist der Mittelpunkt der Überlegungen und Ängste.

Al Gore führt weltweit seinen Film "Unbequeme Wahrheit" vor.
Moment einmal!
Hat nicht der gleiche Al Gore einer amerikanischen Regierung angehört, die sich geweigert hat das Kyoto-Protokoll zu unterzeichnen?

Ok, schauen wir nicht über den großen Teich, kehren wir vor unserer eigenen Haustür!
Auch hier gibt es noch genug zu tun.

Nur fürchte ich, es ist zu spät Freunde.
Das bekommt man mit einem Vierjahresprogramm nicht hin!

Vor zwanzig, dreißig Jahren da hätte man.......

Ja, ja ich weiss - ich Besserwisser!

Aber ist doch wahr, verdammt nochmal!!

Mittwoch, 1. Februar 2006

Fluglärmgesetz

So, nun hat unser neuer Umweltminister ein neues Fluglärmgesetz auf den Tisch gelegt.
Eigentlich ist es ja noch vom alten Minister Tretin aufgesetzt worden.
Es ist auch nicht neu, denn es aktualisiert ein Gesetz aus dem Jahre 1971.
Ohne den Inhalt genau zu kennen, begrüße ich zuerst einmal eine Erneuerung.
In den letzten Jahren hat sich auf diesem Sektor doch erhebliches getan.
Die Triebwerke der Flugzeuge wurden leiser, jedoch der Verkehr insgesamt nahm erheblich zu.
Die Anwohner der Flughäfen werden daher die Neufassung begrüßen.

Ich zweifele allerdings, ob diese Gesetzesreform wirklich etwas für die Menschen bringt.
Die Einwände aus der bekannten Lobbyistenrunde waren schon zu hören.
Zu teuer, schadet der Wirtschaft, hemmt das Wachstum, Kosten können nicht weitergegeben werden.
Fehlt nur noch der Hinweis, dass dies weitere Arbeitsplätze kosten wird.
Seltsam, an die Umwelt, an die Menschen denkt niemand - zumindest aus diesen Kreisen nicht

Klar, jeder will so günstig wie möglich und so oft wie möglich fliegen.
Geiz ist ja bekanntlich geil.

Aber ist es wirklich noch normal, wenn ein Flug von Frankfurt nach London, Madrid oder Paris billiger ist wie eine Zugfahrt nach Hamburg, München oder Berlin?

Übrigens
Die Maßnahmen zur Lärmbegrenzung würde auch mittelständischen Firmen Aufträge bringen. Ich denke da nur an den Einbau von Lämschutzfenster. Zumindest das könnte Arbeitsplätze sichern.

Freitag, 11. November 2005

Was lange währt ....

... wird endlich gut?

Ich weiss es nicht, kann es noch nicht so richtig einschätzen.
Jetzt steht sie also, die zweite große Koalition dieser Republik.
Zugegebn, so lange haben die Verhandlungen ja nicht angedauert.
Ich hätte da einen viel längeren Leidensweg gesehen, nach diesem Wahlkampf und vor allem, nach den ganzen Äußerungen nach dem Wahlkampf.

Was bringt uns Bürgern diese neue Regierung?
Mehr Belastungen für den Einzelnen - sicherlich.
Mehr Arbeitsplätze - sicherlich nicht, da bin ich Pessimist.
Entlastung durch Senkung der Lohnnebenkosten - nicht für Beamte

Warten wir es ab, wie heisst es immer, die ersten Hundert Tage hat Sie Schonzeit, dann gibt es die erste Bilanz.
Wie länge hält diese Regeirung - eine Legislaturperiode?
Wer möchte wetten?

Mittwoch, 12. Oktober 2005

Postenschieberei

Es ist bald nicht mit anzusehen, diese Postenschieberei in Berlin.
Wer nun künftig Kanzler(in) wird scheint ja festzustehen.
Doch Vorsicht.
Ich entsinne mich da an eine Wahl in Schleswig Holstein, ja genau, da stand auch eine Frau zur Wahl, damals als Landeschefin. Alles war geregelt. Die eigenen Parteikollegen fest in Reih und Glied. Der kleine Wählerverband bereit die Sache mitzutragen
Tja und dann?
Wieviel Wahlgänge gab es?
Vier?
Es war ein Trauerspiel.

Daher aufgepasst, liebe Frau Angela Merkel, noch ist nichts in trocknen Tüchern.
Vielleicht geht es zu wie in Schleswig.
Die Messer werden meist in der eigenen Partei gewetzt!

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